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May 15, 2025

Wahrscheinlich haben Sie schon einmal die Begriffe Musikkuratierung, Playlist-Kurator oder Musikkurator gehört - und wenn nicht, auch kein Problem. Wir werden gleich darauf eingehen. Für viele ist Musik eine traumhafte Möglichkeit, Geld zu verdienen - aber wenn man nur einen Streaming-Dienst wie Spotify und einen guten Geschmack hat, scheint es eher ein Wunschtraum zu sein, mit der Musikindustrie Geld zu verdienen.
In den letzten Jahren hat das Kuratieren von Musik einen Aufschwung erlebt, zunächst als Hobby, dann als Nebenerwerb oder Vollzeiteinkommen. Es ist ein bisschen wie ein Radio-DJ - nur eben so modern, wie man es sich vorstellen kann.

Der Beruf des Musikkurators entspricht in etwa dem, was Sie sich vorstellen - er kuratiert Musik, um sie mit anderen zu teilen. Die Ursprünge dieser Funktion gehen auf das Radio zurück, wo ein Kurator die Playlist für die Hörer auswählte. Oder sie ließen sich von den Charts leiten - so oder so, es sind musikalische Geschmacksmacher am Werk.
Heute kuratieren Menschen Playlists für Internetradios und Streaming-Plattformen wie Spotify.
Wenn man ein Ohr für bestimmte Klänge, Melodien und ein Gespür für bestimmte Aspekte der Musik hat, wird die gesamte Wiedergabeliste stimmig sein. Vom Anfang bis zum Ende wird jeder Titel nahtlos ineinandergreifen - auch wenn der Hörer auf den ersten Blick das Gefühl hat, dass dies nicht der Fall ist.
Diejenigen, die viele Wiedergabelisten haben, sollten sich einmal ansehen, wie sie diese zusammengestellt haben. Gibt es ein Thema? Ein bestimmter Instrumententyp? Auch Ihre Wiedergabelisten sind kuratiert - selbst wenn Ihnen das nicht bewusst ist.
Und mit der richtigen Mischung aus sozialem Engagement und gutem Geschmack könnten Sie mit der Erstellung weiterer Wiedergabelisten Ihren Lebensunterhalt verdienen (oder zumindest ein Nebeneinkommen erzielen).
Aber es gibt eine Lücke zwischen dem, wo es jetzt ist, und dem, wo es angefangen hat.

Lange bevor Sie Ihre digitalen Tracks organisieren konnten, haben Vinylsammler und Plattenläden Ihren (und ihren) Tag kuratiert. Da Schallplatten teuer waren, mussten sie so ausgewählt werden, dass sie in die Sammlung passten, und heute ist die richtige Sammlung ein Vermögen wert. Und obwohl es ein Wiederaufleben von Vinyl und Vinylsammlern gibt, kann es teurer werden, wenn man es mit der Einfachheit der digitalen Musikauswahl vergleicht.
Große Musikstreaming-Plattformen wie Apple Music und Spotify nutzen ihre sorgfältig entwickelten Algorithmen, um Ihre Hördaten zu analysieren und Ihnen eine generierte (und dennoch kuratierte) Wiedergabeliste zu liefern. Spotifys Daylist, Daily Mix 1-6, Discover Weekly und Release Radar bieten Ihnen mehr von dem, was Sie lieben. Digitale Kuratierung: Der Algorithmus wird zwar von Menschen erstellt, aber die Wiedergabelisten haben keine menschliche Note - was nicht heißt, dass sie schlecht sind, im Gegenteil - sie sind perfekt für Sie... Aber hören die Leute wirklich zu?
Es gibt ein Gleichgewicht zu finden - und Geld zu verdienen, wenn es um die moderne Musikkuratierung geht. Man braucht keinen umfangreichen und obskuren Musikgeschmack, um Musikkurator zu werden, aber es ist hilfreich, wenn man ein wenig Zeit hat und Musik liebt.
Moderne MusikkuratorInnen sind einzigartig, weil sie an vorderster Front dabei sind, wenn neue KünstlerInnen und neue Musik populär werden - sie hören und wählen neue Musik aus und mischen sie mit anderer Musik, die vielleicht nicht so neu ist.
Von Kuratoren erstellte Wiedergabelisten sind "lebendige" Dinge, die häufig aktualisiert und aufgehübscht werden, und mit der Zeit kommen immer mehr Anhänger hinzu. Sie geben den neuen Künstlern, die aufgenommen wurden, echte Sichtbarkeit.
Fast alles in der Musikwelt ist ein Geschäft, und das bedeutet, dass sich damit Geld verdienen lässt - auch mit dem Kuratieren von Musik. Musik-Promotion-Plattformen schließen die Lücke zwischen Künstlern und Kuratoren. Kuratoren verdienen Geld, indem sie sich unentdeckte Künstler anhören, Titel zu Wiedergabelisten hinzufügen und sogar Rezensionen schreiben. Künstler, die ihre Musik einreichen, erhalten die Aufmerksamkeit, die in der Branche so wichtig ist.
In diesem Artikel erfährst du mehr über das Einreichen von Spotify-Wiedergabelisten.

Halten Sie Ihre Ohren offen und Ihren Geschmack vielseitig, damit Sie immer wieder neue Künstler entdecken können - und arbeiten Sie stets daran, Ihr Netzwerk in den sozialen Medien, mit neuen Musikern und Künstlern und mit anderen Kuratoren auszubauen.
Künstler, unabhängige Plattenlabels, Mainstream-Labels, Management, Promoter, usw. Jeder Querschnitt der Musikindustrie, der Sichtbarkeit benötigt, wird dafür bezahlen - aber du musst die richtigen Follower und Unterstützer für deine Playlists haben - es ist also ein Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist.
Um als Musikkurator anzufangen:
Investieren Sie Zeit und Mühe, um Ihre Rezensionen mit anderen zu teilen, Live-Konzerte zu besuchen, mit Musikern und Indie-Labels in Kontakt zu treten und Ihre Wiedergabelisten aktuell zu halten! Bauen Sie eine solide Fangemeinde in den sozialen Medien auf beliebten Plattformen wie Instagram, Facebook oder TikTok auf.
Die Zusammenarbeit mit Marken und Künstlern, um deren Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben, kann Ihre Glaubwürdigkeit erhöhen. Erstellen Sie Wiedergabelisten für mehrere Streaming-Dienste, und setzen Sie auf die großen Anbieter wie Deezer, TIDAL, Spotify und Apple Music. Auch YouTube eignet sich hervorragend für die Erstellung von Video-Playlists. Das Einzige, was hier nicht zeitaufwändig ist, ist die Verwendung von Free Your Music, um sicherzustellen, dass alle Ihre Wiedergabelisten auf allen Ihren Plattformen synchronisiert sind.
Um als Kurator mehr Geld zu verdienen:
Als Musikkurator geht es nicht nur darum, ein paar Playlists zu erstellen; es geht darum, Teil der Geschichte eines Künstlers zu werden und ihm zu mehr Bekanntheit zu verhelfen - und dabei ganz dem zu frönen, was man liebt (und dafür bezahlt zu werden) - der Musik.